Sich das Allgäu zu erschließen ist eine Aufgabe für sich. Denn die Art in der wir das tun, ist maßgeblich dafür, wie wir es wahrnehmen. Natürlich kann man sich ein Auto mieten, einmal von Ost nach West fahren und behaupten, man habe das Allgäu jetzt gesehen. Aber das ist natürlich nur eine Ausrede für Leute, die es nicht besser wissen. Denn um etwas erkennen zu können, müssen Unterschiede wahrgenommen werden, die alle ihre Zeit brauchen. Deshalb entscheiden sich viele Touristen für das Wandern. Es bietet genügend Zeit, um die schöne Umgebung in sich aufzunehmen. Das Radl ist die zweite Möglichkeit, die der Erfahrbarkeit des Allgäu keine Grenzen setzt. Von einer Ferienwohnung Allgäu aus, kann das Land um einen herum sehr flexibel erschlossen werden – bei ausgedehnten Radtouren sowie bei der gemütlichen Rast unter einem Sonnensegel inmitten der Natur.
Das Rad bietet, über die Reichweite hinaus, noch zahlreiche andere Vorteile. Z. B. ist es mit dem Fahrrad möglich, sich die eigene Unabhängigkeit zu bewahren. Es muss nirgends darauf Rücksicht genommen werden, wo die nächste Gaststätte bereit steht, in der man sich versorgt. Zugegeben, das könnte man per Rucksack beim Wandern auch. Das Rad aber, ist in dieser Hinsicht unschlagbar. Ob Zelt, Verpflegung oder Souvenirs, das Rad ist die bewegliche Basis, welche uns auch in die entlegensten Winkel des Allgäu begleitet. Zwar sind die Anschaffungskosten für die nötige Ausrüstung nicht billig, aber erschwinglich, wenn man bedenkt, dass diese einmalig sind; zumal bequeme Sommerkleider nicht nur beim Radfahren getragen werden können, sondern fast zu jeder Gelegenheit.